A Castle Full Of Secrets (2026)

Zwei Jahre nach dem letzten, von der Musikpresse und Fans hochgelobten Album melden sich NAUTILUS mit dem neuen Werk „A Castle Full Of Secrets“ zurück. Die Reise führt die Nautiker diesmal in osteuropäische Gefilde, genauer gesagt in die Höhenzüge der Karpaten. Dort, auf einem sturmumtosten Plateau, erhebt sich die Ruine eines uralten Schlosses. Doch welches düstere Geheimnis birgt das Gemäuer? Fans des Schriftstellers Jules Verne (1828-1905) ahnen es bereits: Auch das zehnte NAUTILUS-Album basiert wieder auf einem Roman des Franzosen. Diesmal hat sich die deutsche Formation um Bandleader Martin Ludwig den Roman „Das Karpatenschloss“ aus dem Jahre 1892 vorgenommen und entsprechend vertont. Das Ergebnis sind elf neue Songs, die sich thematisch vor allem mit Vernes Roman beschäftigen, wie gewohnt aber auch Luft für individuelle Gedanken lassen. Ludwigs verträumte Sounds, mal elegisch fließend, mal energisch pulsierend, treffen dabei immer wieder auf Kompositionen seiner Mitmusiker Jürgen Dürrbeck (Synthesizer & Sequencer) und Werner Strätz (E-Gitarre). Stimmen, wie die des Sängers Meiko Weigel (Bass, Vocals, Samples) oder von Elmar Darimont im Intro werden nur sparsam eingesetzt; instrumentale Passagen stehen auf diesem Album deutlich im Vordergrund. Wer die Band auf ihrer bisherigen Reise durch elektroakustische Klanglandschaften begleitet hat, kann bei „A Castle Full Of Secrets“ ruhigen Gewissens die Augen schließen und sich fallen lassen: NAUTILUS sind so retro, wie es nur geht, ohne jemals altbacken zu wirken oder zu einer bloßen Kopie ihrer musikalischen Vorbilder (deren Einflüsse unüberhörbar sein dürften) zu verkommen. Willkommen an Bord!

Trackliste

Twilight In Wonderland 7:25
Visions Of Stilla 4:15
Smoke Above The Castle 5:27
Soulmate Spirits 6:11
Vampire Cathedral 4:46
Sleeping Beauty 4:27
Time For A Change 4:01
When The Pictures Learned To Move 8:24
The Count And The Lady 4:55
Misty Morning Lights 8:55
In The Last Days Of Empathy 9:56

Performed and produced by Nautilus

Jürgen Dürrbeck – Synthesizer & Sequencer
Martin Ludwig – Keyboards, Synthesizer, Guitars & Samples
Werner Strätz – E-Guitars
Meiko Weigel – Vocals & Voice Samples, Bass
Voice on Track I by Elmar Darimont. Mastering by EROC. Lyrics by Martin Ludwig, Jules Verne and Meiko Weigel. Cover Concept and Artwork by Ned Land.